Funktionelle Neurologie
Der Blick hinter die Symptome
Lars Schöttler
Physiotherapeut & Heilpraktiker
Osteopathie & Kinderosteopathie (2014) – ÄMM e.V. & OZK Berlin
Chiropraktik & Kinderchiropraktik (2019) – Chiropraktik Campus Hamburg
Neuraltherapie (2020) – Paracelsus Dortmund
Funktionelle Neurologie (2024) – DÄGAK Bremen
Was ich unter funktioneller Neurologie verstehe
Eine der modernsten und effektivsten diagnostischen Methoden unserer Zeit. Der Schwerpunkt liegt auf der Verarbeitungsebene – kein eigenständiges Therapieverfahren, sondern ein rein diagnostischer Ansatz.
Diagnose trifft gezielte Therapie
Osteopathie
Zur Regulation cranialer Spannungen
Chiropraktik
Zur gezielten Reizung und Neuordnung von Bewegungssegmenten
Biofeedback
Zur bewussten Steuerung von Körpersignalen und zur Entlastung des Nervensystems
Wann setze ich diesen Ansatz ein?
Der Behandlungsplan
Ersttermin
Im Ersttermin findet die Anamnese, körperliche Untersuchung und die neurologischen Muskelfunktionstests statt. Anschließend werden Funktionsstörungen der Kategorie 1* behandelt.
Folgetermine
Behandlung der Funktionsstörungen Kategorie I und max. 1 Funktionsstörung der Kategorie 2*
Behandlungsintervall: 1–2x / Woche
Wann ist die Therapie beendet?
Wenn bei wiederholter Testung keine Funktionsstörungen mehr vorhanden sind, ist die Therapie abgeschlossen.
Nach der Therapie – Osteopathie
Sobald die Funktionsstörungen beseitigt sind, gehen Sie über in die Strukturbehandlung, also die Osteopathie.
Prävention
Nun gehen Sie über in die Prävention. Osteopathie alle 3–4 Monate.
* Kategorie 1: Die erste Kategorie beschreibt Funktionsstörungen, die entweder durch Bewegungen des Patienten selbst oder durch direkten Kontakt, zum Beispiel bei einer Behandlung, ausgelöst werden.
* Kategorie 2: Die zweite Kategorie beschreibt verdeckte Funktionsstörungen. Sie zeigen sich meist durch einen schwachen Muskel, der sich auch durch gezielte Reize nicht sofort kräftigen lässt. Die Ursache liegt oft an einem anderen Ort im Körper – etwa an einer alten Verletzung oder einer Narbe, die den Spannungsverlauf beeinflusst.
„Die funktionelle Neurologie ist keine eigene Therapie, sondern die Grundlage, um gezielt und individuell passende Maßnahmen auszuwählen, wie z.B. osteopathische Impulse, chiropraktische Korrekturen, Akupunktur oder Biofeedback. Damit eröffnet sie neue Wege in der Behandlung komplexer und chronischer Beschwerden.“
Lars Schöttler
Fakten
~200
qualifizierte Therapeutinnen und Therapeuten in Deutschland
Kein eigenständiges Therapieverfahren, sondern ein rein diagnostischer Ansatz. Erfordert fundiertes Fachwissen in Osteopathie, Chiropraktik und klinischer Neurologie.
Die Diagnostik ermöglicht eine präzise und individuelle Auswahl der passenden Therapie (z. B. Osteopathie, Chiropraktik oder Biofeedback). Besonders hilfreich bei komplexen, chronischen oder therapieresistenten Beschwerden.